Mindset

Hier findest Du einige gekürzte Zusammenfassungen:

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Gekürzte Zusammenfassung: 

 

Teil 1 - Schattenanteile 

Schattenarbeit beschäftigt sich mit unterdrückten Anteilen und Themen in Menschen. 

Lebenshaltung kultivieren: Das ist ja interessant. Gerade auch - evtl. mit etwas Abstand - zu herausfordernden Themen. 

 

Erkennen von Schattenthemen oft vor dem Hintergrund von Situationen oder Interaktionen, die man blöd findet/fand. Für diese Arbeit ist oft auch ein Gegenüber erforderlich bzw. etwas im Außen. Dafür wird im Coaching wird ein sicherer Raum geschaffen, um diese Dinge zu entdecken bzw. herauszuarbeiten. Die Coach stellt eine Frage bzw. spiegelt mögliche Schattenthemen, die die Klientin ablehnt. Das kann auch mitunter unangenehmen/provokant sein. 

 

 

 

 

Situation aus meinem Coaching - Klientin sagte: „Oh, das kam jetzt so eingebildet rüber. So habe ich das gar nicht gemeint.“ 

Meine Frage: Was wäre denn, wenn Du das genau so gemeint hättest? 

 

Thema: Eingebildet/Arrogant sein 

Wie bewerte ich „eingebildet sein“? Viele bewerten es negativ. Interessant hinzuschauen wie unterschiedlich Menschen Charaktereigenschaften bewerten. 

Wertfreier Raum im Coaching - Blinde Flecken erkennen. 

 

Frage bei Schatten: Warum darf ich nicht so sein? Warum will ich nicht so sein? Warum erlaube ich mir das nicht? 

Wie wurde ich geprägt? Sei so und nicht so. 

Bild: Schattenanteile unterdrücken ist, wie Wasserbälle unter Wasser zu drücken und zu halten. Das erfordert für unsere Psyche sehr viel Energie, bestimmte Anteile nicht „nach oben“ kommen zu lassen. 

Frage: Was hat der unterdrückte Anteil mir mitzuteilen? Warum kommt dieser genau bei Thema X hoch? 

Anregung: Dir das unterdrückte Thema als Person vorstellen und ins Gespräch gehen. 

 

Teil 2 - Future Self 

Future Self - Wer will ich Zukunft sein? Wie will ich sein? Welche Eigenschaften will ich entwickeln? Wie will ich mich verhalten?

Ein lebendiges Bild vom eigenen Future Self entwickeln. 

 

Manchmal provoziert das eigene Future Self, dein heutiges Ich, Dich in diese Richtung zu entwickeln. 

Wenn Du mit Vorbildern arbeitest oder mit Menschen in Berührung kommst, die Dich bewegen, inspirieren, etc., kann es auch sein, dass sie Anteile/Qualitäten haben, die Dich aufregen. Diese Anteile/Qualitäten können z. B. Neid und Eifersucht auslösen oder Dich anderweitig emotional bewegen. Das ist eine spannende Einladung hinzuschauen. In dieser Arbeit (z. B. mit Vorbildern) geht es um Menschen, die für Dich anschlussfähig sind, mit denen Du Werte teilst, etc. Es geht hier nicht darum in allen Menschen diese Dinge sehen zu wollen.  

 

Auf der persönlichen Entwicklungsreise kann es sein, dass das eigene Future Self provoziert, z. B. durch Vorbilder, die einen höheren/„luxuriöseren“ Lebensstil führen. Das kollidiert bspw. mit dem Glaubenssatz: „Ich bin genügsam“. Sehr interessant dabei, dass dieser Glaubenssatz gesellschaftlich häufig als positiv bewertet und für gut befunden wird. 

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Gekürzte Zusammenfassung:

 

Viele Menschen wollen das Thema Emotionen und Gefühle umgehen - bewusst oder unbewusst 

Das tun sie mit verschiedenen Methoden bzw. Verhaltensweisen, u. a. auch über pathologisches Verhalten, Suchterkrankungen, Essstörungen, etc. 

 

"When the heat is on, you learn". Menschen sind oft gewillt sehr lange - Jahre/Jahrzehnte - zu leiden bzw. Emotionen zu unterdrücken, um sich nicht mit ihnen auseinanderzusetzen. So lange bis es oft nicht mehr anders geht, als dass sie sich Hilfe holen. 

 

Der erste Schritt ist die „Bewusstwerdung“ und Selbsterkenntnis. Über Selbsterkenntnis wird letztlich alles andere klar - wer bin ich, was macht mich aus, wie verhalte ich mich, wie entscheide ich, was sind meine Werte, was sind meine Motive, was sind meine Schatten, etc?

 

Welche Verhaltensweisen hast Du Dir angeeignet, um Deine Emotionen zu „managen“?

Wie denkst Du über Emotionen? Unterteilst Du in „gute“ und „schlechte Gefühle“?

 

Wichtige Anmerkung an dieser Stelle: Psychische Erkrankungen bedürfen therapeutischer Begleitung.

Gefühle sind einfach Botschafter. Frage Dich: Wie begegnest Du Emotionen? Es geht darum, die Traurigkeit genauso zu umarmen, wie die Freude.

Emotionen begegnen ist nicht immer leicht. Es wird aber leichter. Emotionen und Gefühle als Weggefährten, die Du immer besser kennenlernst. Versuchen immer kürzer im Widerstand mit emotionalem Erleben zu sein. 

 

„Emotions-Management“ über z. B.

  • Flüchten - sehr viel arbeiten, immer beschäftigt sein, nicht zur Ruhe kommen oder z. B. in Alkohol, Tabletten, etc.
  • Kämpfen - in den Angriff gehen, Streitigkeiten mit anderen Menschen, sich immer wieder in bestimmten Beziehungsformen wiederfinden 
  • Erstarren - gar nichts mehr fühlen, weil die eigenen Gefühle früher nicht geachtet wurden 

Oftmals findet viel Drama hinter verschlossenen Türen statt, wo es niemand vermutet. Nach außen wird ein gesellschaftlich akzeptiertes Leben geführt, aber hinter der Fassade sieht es ganz anders aus. 

 

Innere Kind Arbeit ist vielen ein Begriff. Interessant kann es sein, sich verschiedene Altersstufen anzuschauen, also, die/der „innere Teenager*in“.

Manche gehen als Teenager*in in eine von 2 Richtungen:

  • Zum einen Rebellion, Widerstand, dagegen sein, sich auflehnen oder
  • Zum anderen Angepasstsein, lieb sein, es-recht-machen-wollen. 

Drama ist ein guter Weg unterdrückte Emotionen auszuleben! Lies das nochmal. Es ist eine Möglichkeit den/die innere*n Teenager*in rauslassen.  

 

Interessant ist auch ein Blick ins Human Design - auf die emotionale Definition. Emotionen bzw. emotionale Wellen zeigen sich unterschiedlich -

z. B. hohe Hochs, tiefe Tiefs aus dem individuellen Schaltkreis. Die eigene/n Welle/n aus unterschiedlichen Schaltkreisen beachten. 

  • Hohe Hochs, tiefe Tiefs (individuell)
  • Kleine regelmäßige Auf und Abs (Stamm)
  • Langsamer Anstieg, Entladung, Abfall (kollektiv)

Erkenntnisse dürfen auch einfach nur Erkenntnisse sein. Es muss nicht sofort eine Handlung erfolgen. 

Auch wichtig: Emotionen und Gefühle sind keine Handlungsaufforderungen! Versuche mit Emotionen zu sitzen und wertfrei damit zu sein.

 

Emotionen mit Körper und Geist begegnen. Kognitive Herangehensweise - verstehen, erkennen, analysieren, etc. 

Aber auch über den Körper Emotionen ausdrücken. Musik als Unterstützung, um Emotionen zu bewegen und rauszulassen. Unterschiedliche Playlists anlegen für unterschiedliche Stimmungen. Viele Menschen haben das schon praktiziert - Emotionen über den Körper auszudrücken, z. B. in jungen Erwachsenen Jahren die ganze Nacht im Club zu tanzen und „alles“ rauszulassen. Daran kannst Du anknüpfen. Versuche zu Hause - in sicherer Umgebung - den körperlichen Ausdruck von Emotionen zu üben. Sich auf diese Art und Weise den eigenen Emotionen nähern. Intuitive Bewegung, jenseits der Kommentare des Verstandes. 

 

Identifiziere ggfs. ein „Dauerbrenner-Gefühl“, ein Gefühl bzw. ein Thema, das sich immer wieder zeigt, z. B. Wut oder Scham. 

Empfehlung zu dem Thema, ist die Arbeit von Brené Brown, z. B. ihr aktuelles Buch „Atlas of the Heart“. 

 

Oft wird der Wunsch: „Ich will besser mit Emotionen umgehen können“ geäußert. Was heißt das genau?

Woran merkst Du, dass Du besser mit Deinen Emotionen umgehst? Gib Dich hier nicht direkt mit der ersten Antwort zufrieden. Es geht darum Dich immer besser zu verstehen und emotionale Souveränität entwicklen bzw. einen souveränen Umgang mit Emotionen zu entwickeln. 

Was bedeutet es für Dich emotional souverän sein/handeln?

 

Impuls: Schaue Dir Dein Gene Keys Profil an, insbesondere Dein EQ Placement.

Hier kannst Du Dein Profil erstellen. 

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Gekürzte Zusammenfassung:

 

Bestätigung für was? Bestätigung für Dein Ziel, das Du erreichen willst, die Veränderung, die Du vornehmen möchtest. 

 

Auslöser für diese Episode war die Aussage: "Zeichen setzen, statt auf Zeichen warten".

 

Veränderung kann sich auf viele Bereiche beziehen: Beruf & Karriere, Fitness & Gesundheit, Familie, Partnerschaft, Finanzen, etc. 

 

Frage: Was willst Du eigentlich verändern? Hast Du Klarheit über Deine Veränderung? Wo soll es hingehen? Anschließend Deine Reise antreten. Auf diesen Entschluss Handlungen folgen lassen. Oft fehlt Klarheit und Mensch sucht im Außen nach Bestätigung.

Problem: Unsicherheit im Inneren, wenig Vertrauen in sich und die eigene Intuition.

 

 

Aus dem Yoga: "Die Antworten sind in Dir". Oft kommt dazu der Gedanke: "Aber ich hab doch so viele Fragen!"

Es kann sich Druck und Verwirrung zeigen. Erklärungen sind i d R oft für den Verstand, z. B. Wissen aus dem Human Design. 

Sie lösen aber letztlich ganz oft die zugrundeliegenden Themen nicht auf.

 

Zeichen können empowern und unterstützen. Zeichen können z. B. über astrologische Informationen, Tarotkarten, Pendeln, uvm, erhalten werden. 

Ganz wichtig: Du macht das, was sich für Dich stimmig anfühlt. Es gibt kein "das ist besser, das ist schlechter".

 

Persönliche Erlebnisse: Entscheidungen, Projekte, Ausrichtung in meiner Selbstständigkeit - fragte ich sehr oft nach Zeichen. 

Anschließend jedoch Zeichen zerdacht und auseinander dividiert. Nach Zeichen fragen, brachte keine Erleichterung und Bestätigung.

Interessant: Erst nach Zeichen fragen und sie DANN in Frage stellen! 

Zeichen haben viel mehr Fragen aufgeworfen als Bestätigung gebracht. Das zugrundeliegende Problem wurde nicht adressiert:

Unsicherheit in mir, in meinen Entscheidungen. Mir selbst auf dem Weg vertrauen. Der Weg ergibt sich in dem ich ihn gehe. 

 

Alte Perspektive: Veränderungen sind anstrengend, langwierig und zäh. Auf Basis alter Erfahrungen wurde dieser Schluss gezogen. 

Frage: Kann Veränderung auch schnell passieren? Jederzeit passieren? Wäre das möglich? Ist das vielleicht schon mal in Deinem Leben geschehen?

 

Veränderung kann jederzeit und schnell passieren. Auch ohne, dass Du dafür Zeichen im Außen sehen musst, als Rückbestätigung „es passiert jetzt“.

Die Veränderung, die Du anstrebst, wird sich zeigen, unabhängig davon, ob Du Zeichen dafür siehst.

Frage: Was willst Du verändern? Entschluss fassen, evtl. Schritte benennen und dafür los gehen. Dabei kann der Weg immer wieder angepasst werden! Jedoch den Weg auch eine zeitlang gehen, bevor er angepasst wird. Einer Entwicklung Raum geben.

 

Neue Perspektive: Die Beschäftigung mit und Veränderung Deiner Gedanken, Überzeugungen, Glaubenssätze, etc. zeigt ab Tag 1 ihre Wirkung! Ab Tag 1. 

Alte Perspektive: Du musst erst lange und hart an Deinen Gedanken arbeiten, bevor sich Veränderungen zeigen. Mindset-Arbeit dauert lange. 

Frage: Ist das wirklich so? Kann es schneller passieren, als Du bisher angenommen hast? Sich für diese Möglichkeit öffnen. 

Auf neue Gedanken, Handlungen folgen lassen. Wenn ein Gedanke schwer wiegt, sehr kritisch ist,… frage Dich:

Ist das wirklich wahr? Was wäre ein besserer Gedanke?

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Gekürzte  Zusammenfassung:

 

Anstoß für diese Episode - Eine Coaching Klientin die fragte: "Ist denn die Familie an allem Schuld?"

 

Es gibt viele verschiedene Modelle von „Familie“. In meiner Arbeit ist Familie i.d.R. Mutter, Vater und evtl. Geschwisterkinder. Im Coaching wird ein spezifisches Thema bearbeitet. Oft Familien-Themen oder Situationen, die als überwältigend wahrgenommen werden bzw. belastende Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter nach sich ziehen. 

 

2 Pole (zugespitzt/schwarz-weiß formuliert!):

A) Menschen, die sagen: Ich hatte/habe eine gute Beziehung zu meiner Familie. Meine Kindheit war schön. B) Menschen, die sagen: Es sind viele belastende/einschneidende Dinge passiert. Wir haben nicht so guten Kontakt. Es gibt natürlich ganz viel grau dazwischen.

Egal aus welcher Richtung Menschen kommen, sie werden immer von der Familie geprägt. 

 

Auch wenn der Blick in die Vergangenheit schwer fällt, gibt es ganz oft auch schöne Erinnerungen. Frage Dich: 

  • Wie denkst Du und sprichst Du über Deine Familie?
  • Welches übergeordnete Gefühl hast Du, wenn Du in die Vergangenheit - auf Deine Familie - schaust?
  • Mit welchen Adjektiven beschreibst Du Deine Kindheit? Deine Beziehung zu bestimmten Personen? 
  • Mit welcher Qualität schaust Du zurück?

Für manche Menschen ist Familie ein sehr schmerzhaftes Thema. Hierbei auf eine mitfühlende Art solche Gespräche führen.

Manche Menschen wollen nicht über ihre Familie sprechen.Dass das einfach so sein darf.

Für viele Menschen ist die Frage nach der Familie kein leichtes Smalltalk Thema.

 

Familienthemen zu klären kann bzw. ist sehr oft ein wichtiger Teil der persönlichen Transformation. Your mess is your message. 

Durch diese „Familienarbeit“ ist so viel möglich, wie z. B. Selbstliebe, Vergebung, mit sich im Reinen sein.

Anregung sich mit der eigenen Familie und Prägungen auseinandersetzen, z. B. durch Online Ressourcen, Bücher, Kurse, Coachings, Therapie.

Bekannte Methoden: Internal Family System und Innere-Kind-Arbeit. 

 

3 kraftvolle Coachingfragen -

Nimm Dir genügend Zeit und Raum diesen Fragen nachzugehen.

 

1) Wie war Dein Wesen als Kind? 

- Was liebst Du an anderen Menschen? Was siehst Du in anderen Menschen? Das sind Qualitäten in Dir. Erinnere Dich daran.

2) Wessen Liebe wolltest Du am meisten? Von Deiner Mutter oder Deinem Vater? Ersetze Mutter/Vater gerne durch andere Bezugspersonen; was für Dich stimmig ist.

3) Wer musstest Du dafür sein? 

 

Hole Dir auf jeden Fall psychotherapeutische Hilfe, wenn Themen aus der Vergangenheit (zu) schwer wiegen. 

 

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Gekürzte Zusammenfassung:

 

Aufhänger der Episode: "Mache jeden Tag zu Deinem Schönsten."

 

Menschen in einer (emotionalen) Krise denken oft: "Wenn ich mich nur genug anstrengen/bemühe, dann kann ich mich auch (wieder) gut fühlen."

 

Spannung zwischen dem wie sich jemand in einer Krisen-Situation fühlt und welche

Handlungsaufforderung aus solchen motivierenden Sprüchen abgeleitet wird.

„Den anderen geht es doch auch gut. Warum mir nicht?“

 

Menschen haben oft die Erwartung immer das Positive sehen zu wollen bzw. sich immer „positiv“ fühlen zu wollen. Es gibt jedoch Situationen, die Menschen nachhaltig - auch negativ - beeinflussen. Es kann herausfordernd sein, das erst einmal „da sein“ zu lassen.

 

 

Innerlicher Kampf von "Ich will (diese Situation, das Geschehnis) umdeuten!" Es wird kein Raum gelassen, um zu trauern, wütend zu sein, etc.

 

Oft hören Menschen in solchen Situationen gut gemeinte Ratschläge wie: Kopf hoch! Du brauchst nicht traurig sein. Dadurch fühlen sich viele Menschen  in ihrer aktuellen emotionalen Lage nicht gesehen.

 

Plädoyer: Gefühle zu erkennen und zuzulassen. Alle Gefühle sind berechtigt und wichtig. Es gibt keine „positiven“ und „negativen“ Gefühle.

Jedoch werden die Zustände, die mit bestimmten Gefühlen einhergehen, oft als angenehm oder unangenehm empfunden.

 

Der Anspruch immer glücklich und gut drauf sein zu wollen, schneidet Menschen von einem großen Teil ab, was sie wahrnehmen und lernen dürfen.

Gefühle sind keine Handlungsaufforderung sie „weg zu machen“. Gefühle sind zum fühlen da. Gefühle sind wertvolle Botschaften und Signale.

 

In Kontakt kommen mit den eigenen Gefühlen über Meditation und Yoga. Daneben gibt es natürlich noch andere Wege, wie z. B. journalen, malen, musizieren, tanzen, etc. Emotional Release z. B. über Musik; eine Playlist erstellen, die weinen unterstützt

 

Viele Menschen können gar nicht benennen, was sie eigentlich fühlen. Es geht darum zu lernen Gefühle zu erkennen, zu benennen und da sein zu lassen. Gefühle visualisieren und „einladen“ kann hilfreich sein. Gelassenheit und Leichtigkeit im Leben kreieren über die Auseinandersetzung mit Gefühlen. Finde einen Weg, der FÜR DICH funktioniert.

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Gekürzte Zusammenfassung:

 

Wann beginnst Du etwas zu hinterfragen? Oftmals wenn Du zweifelst. 

Zweifel auf „ungesunde Art“ einsetzen, z. B. gegen Dich selbst.

Immer wieder die Perspektive wechseln. 

 

Auslöser für diese Episode - Klientin, die sagte:

„Ich weiß nicht, ob mir diese Zweifel im Weg stehen werden.“

 

Gedanke: Du entscheidest doch, ob Dir diese Zweifel im Weg stehen werden. 

Frage Dich: Was bedeutet es, dass Du an dieser Stelle zweifelst?

Du hast die Macht Dein Leben zu lenken und zu führen.

Welche Bedeutung gibst Du diesen Zweifeln?

 

Wichtig: Auf die Interpretation der Umstände achten- Wie kannst Du etwas deuten?

Welche Botschaft haben Deine Zweifel? Reinhören. Zwischen den Zeilen lesen. 

 

Als allererstes kommt oft die Interpretation: "Okay, ich soll XY nicht machen/anfangen/weitermachen, etc. Es ist ein nein".

Natürlich können Zweifel ein Zeichen dafür sein, etwas nicht zu tun. Du darfst aber auch in die andere Richtung denken:

Könnte der Zweifel auch auf etwas anderes hindeuten? 

 

Zweifel als Guide nutzen; in Kontakt und Austausch gehen. Was will mir der Zweifel mitteilen und mich aufmerksam machen? Was kann es noch bedeuten? 

 

Blick in die Vergangenheit: 

Wo und wann hattest Du schon einmal Phasen des Zweifelns? Phasen in denen Du Dich anders erlebst oder verhalten hast, anders entschieden hast?

1.) Wie bist Du damals damit umgegangen? 

2.) Was war damals anders? 

 

In herausfordernden Phasen (z. B. bei Fehlern oder Rückschlägen) kann die Beschäftigung/Analyse/Auswertung schwierig sein.

Vielleicht ist es nach einer solchen Phasen eher möglich zu schauen, welche „Früchte“ Du ernten kannst.

 

Was ist aus dieser Phase/Zeit erwachsen? Was ist aus diesen Zweifeln entstanden?

Was wäre wenn diese Fehler Deine größten Ressourcen wären? Was entsteht daraus? 

Was erwartest Du zu finden?

 

Liebevoll auf Dich schauen. Dich nicht klein oder runter machen. Immer wieder üben, anders mit Dir zu sprechen.

 

Weiterer Impuls, frage Dich:

Wozu sage ich evtl. unbewusst „nein“?

Was lehne ich vielleicht unbewusst ab?

Was ist auf der anderen Seite des Zweifelns?

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Gekürzte Zusammenfassung:

 

Manchmal tätigen wir Aussagen, wie z. B. „Dein Ratschlag hat mir überhaupt nichts gebracht“ oder „Dieses Coaching hat mich nicht weiter gebracht“. Das kann sich das auch auf Kurse/Seminare („Das hat nichts getaugt“) beziehen. 

 

Erwartungen! Was hast Du Dir erhofft und erwartet? Dir bewusst werden über (unbewusste) Erwartungen. Wie kannst Du Deine Perspektive wechseln? Wenn Du nicht das bekommen hast, was Du erwartet hast, was hast Du denn stattdessen bekommen? Du kannst immer etwas für Dich mitnehmen. 

 

Manchmal haben wir bestimmte Vorstellungen, was für uns der nächste Schritt sein soll/muss. Jedoch kommen diese Annahmen immer aus der eigenen, subjektiven Betrachtung der Situation. 

Die Coach übernimmt nicht Verantwortung für das gewünscht Ergebnis. Diese Verantwortung liegt bei der Klientin. Natürlich übernimmt die Coach Verantwortung an anderer Stelle, z. B. für den Prozess. Die Coach kann (darf) keine Versprechen über Ergebnisse abgeben. 

 

Wichtig (in Coachings, Kursen, etc.): Den eigenen Kopf nicht ausschalten!  Vorsicht bei Verallgemeinerungen; z. B. kann die Arbeit mit Affirmationen für verschiedene Menschen unterschiedlich wirksam sein. Es gibt immer verschiedene Perspektiven. 

 

Sich selbst immer hinterfragen. Verantwortung für das eigene Denken nicht abgeben, z. b. durch „Mein Coach hat das und das gesagt“ und das dann als (absolute) Wahrheit (an)nehmen. Es ist sinnvoll mit verschiedenen Menschen zusammenzuarbeiten, um verschiedene Perspektiven zu erhalten. Doch Vorsicht, das kann auch "Coach-Hopping" sein, weil jemand keine Verantwortung für sich übernehmen will oder eigentlich keine Veränderung möchte. 

 

Opfer-Denken (aus der Transaktionsanalyse): Wenn Du Dir ein bestimmtes Leben kreieren möchtest, darfst Du Verantwortung dafür übernehmen. Es wird niemand kommen und Dich retten. 

 

Weg kommen von: Verantwortung ist eine Bürde. 

Alle Gefühle fühlen und zulassen. Hilflosigkeit, Wut, Scham, etc. Raum geben. Anschließend aktiv wieder einen Weg in die eigene Kraft aufnehmen. 

Das ist nicht immer leicht, aber es wird leichter. Es ist Übungssache Gedanken zu stiften. Achte auf die Geschichten, die Du Dir ständig wieder erzählst. 

Du darfst für Dich herausfinden, was für Dich funktioniert. Es können mehrere Wahrheiten nebeneinander bestehen. Frage: Wann ist es eine Ausrede, wann ist es ein Grund?

 

Körper aktiv in Veränderungsprozesse einbeziehen.Wenn Du z. B. Yoga praktizierst, wie fühlen sich dann bestimmte Haltungen für Dich an (z. B. Krieger*innen Haltung). Was lässt Dich kraftvoll fühlen?

 

Was ist für Dich (D)eine Kriegerin? Wie fühlt sie sich? Was ist ihr Mindset? Wie handelt sie? Was ist ein Weg für Dich, in diesen Zustand zu kommen/daran anzuknüpfen? Du kannst Deinen Weg aktiv gestalten. Du steht für Dich auf. Du bist es Dir wert. 

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Was bedeutet es Grenzen zu setzen?

  • Grenzen setzen bedeutet, anderen Menschen ggü. klar zu kommunizieren, was für Dich geht und was nicht. 
  • In Situationen „Stop“ zu sagen, die für Dich zu weit gehen. 
  • Zu wissen was Du bereit bist für andere zu tun und was nicht. 

Verschiedene Arten von Grenzen:

  • Intellektuelle, Emotionale, Physische, Spirituelle, Soziale

Warum kann es schwierig sein Grenzen zu setzen?

  • Angst vor Ablehnung
  • Angst verurteilt zu werden
  • Angst belächelt zu werden oder
  • als egoistisch wahrgenommen zu werden 

 

Situationen in denen Grenzen überschritten werden, sind z. B. ungefragte Ratschläge und Kommentare zur Lebensgestaltung oder dass im beruflichen Kontext ein immer höheres Arbeitspensum verlangt/erwartet wird. 

 

Veranschaulichende Analogie: Du bist in einem Auto auf Deiner Lebensreise unterwegs und fährst ganz gemütlich Deinen Weg. Ab und zu kommen Menschen in ihren Autos dazu, fahren eine Weile mit Dir, biegen dann vielleicht wieder ab, etc. 

Manchmal kommen aber auch Menschen dazu , die Dich bedrängen. Sie fahren Dich auf, geben Lichthupe oder hupen akustisch. Vielleicht versuchen sie auch Dich vom Weg abzudrängen. 

 

Wie sprichst Du mit Dir?

Gerade in Situationen, wo eine Grenze überschritten wurde. Wo Du z. B. „Ja“ gesagt hat, aber eigentlich „nein“ sagen wolltest. Wo Du etwas zugesagt hast zu tun, was Du eigentlich nicht mehr übernehmen wolltest.

 

Wenn Du dabei sehr hart und kritisch mit Dir sprichst, sage laut „Stop“ zu Dir. Versuche folgende Affirmationen zu nutzen:

  • Ich rede mit mir liebevoll und mit Respekt. 
  • Ich beschränke die Zeit mit Menschen, die mir Energie rauben.
  • Ich erfülle meine Erwartungen und nicht die der anderen.
  • Ich lasse los, was nicht in mein Leben gehört. 
  • Ich bin ehrlich zu mir selbst.
  • Ich frage nach Hilfe, wenn ich sie brauche.
  • Ich bleibe bei mir. 

Erlaube Dir klein anzufangen. Fange in einem sicheren Rahmen an „nein“ zu sagen. Vielleicht mit einer vertrauten Person. 

 

Zusätzlich frage Dich: Wie wurden Deine Grenzen in Kindheit und Jugend geachtet?

Wenn Grenzen in Kindheit und Jugend nicht geachtet wurden, wird es später oft als "normal" angesehen, dass andere Menschen, die eigenen Grenzen nicht achten. 

 

Grenzen setzen ist letztlich ein Übungsprozess. 

Dass Du diesen Impuls liest/hörst/schaust, ist ja schon der erste Schritt etwas für Dich zu verändern.

 

Lerne DEINEN Gefühlen zu vertrauen. Spüre und nimm wahr was Deine Grenzen sind. Oft kommen Kommentare wie: Ach, das war doch nicht so gemeint. Das war doch nur ein Spaß. Nimm das doch nicht so ernst.

Wenn Dir aber Dein Gefühl sagt, das geht zu weit, dann achte dieses Gefühl. Werde Dir immer klarer darüber, was Deine Werte und Bedürfnisse sind. Das ist für jede*n unterschiedlich. Was ist mir privat wichtig? Was ist beruflich für mich wichtig? Was brauchst Du?

 

Übernimm Verantwortung! Es ist an DIR, Deine Grenzen klar zu kommunizieren. Erwarte nicht von anderen, dass sie Deine Gedanken lesen können. 

Eigenverantwortung übernehmen. Erliege nicht der Hoffnung oder habe die Erwartung, dass andere schon Deine Grenzen bemerken werden. 

Das einzige was Du verändern kannst, bist Du selbst. Du kannst Dich in Deinem (beruflichen, privaten) System anders positionieren bzw. verhalten und bewirkst dadurch Veränderung. 

 

Wahrscheinlich findest Du selbst es auch nur fair, wenn andere Menschen Dir sagen, was für sie in Ordnung ist und was nicht. 

Stichwort: Gesunder Egoismus. Es sollte doch Deine höchste Priorität sein, dass Du gut auf Dich acht gibst. Das macht doch niemand anders für Dich.

Dich um Dein persönliches Wohlbefinden zu kümmern, das ist Deine Aufgabe. 

So respektvoll, wie Du mit anderen umgehst, so respektvoll gehst Du auch mit Dir selbst um. 


Bildnachweise: Unsplash, Marissa Price, Toa Heftiba, Vanessa Giaconi , Tabitha Turner, Jeshoots.com , Miguel Bruna, Saksham Gangwar, Alexandra I., Antonio Visalli , Helena Lopes, Jon Tyson, Ospan Ali , Lukas Blazek, Meredith Hunter, Max Saeling