Mindset

Hier findest Du einige gekürzte Zusammenfassungen:

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Gekürzte (stichpunktartige) Zusammenfassung der Episode:

 

Teil 1: Deine Welt, Deine Beziehungen

Wir leben in einer lauten Welt; Ratschläge, Empfehlungen, Reize sehen, lesen, hören, Input, Input. Ja, und auch diese Folge ist Input ;)

 

Grundsätzlich: Was propagiert „die Welt“ in der Du lebst? Das ist natürlich Dein Social Media, aber auch Dein Umfeld, die Menschen, Familie, Partner*in, Arbeitskolleg*innen, etc. Was wirkt auf Dich ein? Was hörst, siehst, liest Du sehr oft? Passt das zu Dir? Ist das auch das, was Du willst? Was Du Dir wünschst? 

 

Sei wählerisch mit dem was Du konsumierst. Was willst Du konsumieren, um in Balance zu kommen bzw. zu bleiben? Wen lässt Du Dich inspirieren - inspire - in Spirit - in deinen Geist? 

Aufmerksamkeit ist heutzutage die wichtigste Währung mit der Du bezahlen kannst. Wem hörst Du zu? Wem schaust Du zu? Wen beobachtest Du? 

 

 

D. h. nicht, dass Du Menschen „austauschen“ sollst. Frage: Mit welchen Menschen verbringst Du in welcher Qualität Deine Zeit? 

Mit manchen übst Du ein Hobby aus, mit machen gehst Du zum Sport, mit manchen verbindet Dich das Spirituelle/Religiöse oder Du hast Menschen mit denen Du all das machen kannst. Gleichzeitig darfst Du Beziehungen auch beenden.

 

Ich dachte immer je länger eine Beziehung dauert, desto besser. Länger = besser. Länge bestimmt nicht die Qualität einer Beziehung. 

Manchmal ist diese Entscheidung einseitig, manchmal auch beidseitig.  Menschen sind eine zeitlang im Leben oder Du begleitest Menschen eine zeitlang und dann können sich Wege auch wieder trennen. Ich freue mich z. B. wenn mir Menschen entflogen und das bewusst für sich entschieden haben. Ich durfte sie eine zeitlang begleiten. 

 

Teil 2: Deine Mitte 

Manchmal ist es in der eigenen Welt: Zu laut, zu leise, zu viel, zu wenig, zu aufregend, zu langweilig, usw. Du bewegest Dich auf Spektren. 

 

Bild Nr. 1: 

Auf all diesen Spektren darfst Du Deine Mitte finden. Bestimmen was Deine Mitte ist. Was soll Deine Mitte sein? Und dann beobachten wie Du zwischen den Endpolen schwingst.

 

Bild Nr. 2: 

Stelle Dir ein Tacho vor (bspw. die Geschwindigkeitsanzeige in einem Auto). Dann ist doch die Frage, mit welcher Geschwindigkeit kannst Du nachhaltig in einem Lebensbereich unterwegs sein (auf einer Range von 0 - 250 km/h) ? Vielleicht 80 km/h? Welche Geschwindigkeit ermöglicht Dir viele Jahre z. B. im Lebensbereich "Beruf und Karriere" gesund und freudvoll zu arbeiten. Welche Geschwindigkeiten fährst Du vielleicht in anderen Lebensbereichen? 

Abgleich: Wenn Du für Dich sagst, dass Du mit durchschnittlich 80 km/h nachhaltig im Lebensbereich "Beruf und Karriere" unterwegs sein kannst - welche Geschwindigkeit fährst Du in der Regel? 

 

Nochmal zurück zu Bild 1 dem Spektrum: 

Sich von dem Wunsch und der Erwartung lösen, immer auf einer Seite sein zu wollen - das ist gut, z. B. es soll dauerhaft leicht und freudvoll sein. 

Manchmal klingt es auch sehr verführerisch, was Du hörst. Oder Du bist verliebt in eine bestimmte Idee. Da darf immer wieder der Abgleich folgen, passt das denn zu Dir? Passt das auch zu Deinen Werten?

 

Wenn Du bspw. (eine zeitlang) von Deinen Werten abgewichen bist, dann darfst Du wieder zu ihnen zurückkehren. Werte als Orientierung und Fundament. Wobei sich natürlich auch Werte ändern dürfen. Aber bei all dem was Du hörst, liest, siehst, gesagt bekommst - immer wieder einchecken: Ist das Deins? Passt das zu Dir?    

Gerade wenn Du auf der Suche nach Antworten bist, geht es immer um die Frage: Wie geht es für Dich? Wie kann xy für Dich funktionieren? Was bedeutet xy für Dich?  D. h. immer wieder einchecken und abgleichen, was bedeutet es für Dich - mit Deinen Erfahrungen, Deinem Hintergrund, Deinen Konditionierungen, etc. Gerade eben Systeme wie Human Design, Astrologie, Gene Keys zeigen ja die unterschiedlichen Wege.

Um zu wissen, was Du von anderen übernehmen kannst, braucht es zuvor ein Verständnis über Dich. Wenn Du Dich kennst, kannst Du wissen oder entscheiden, das nehme ich und das lasse ich weg. 

 

Selbsterkenntnis ist nicht gleichbedeutend mit ewiger Selbstoptimierung noch besser zu werden. Manchmal muss auch Schluss sein mit noch mehr verstehen, durchdringen, auflösen, usw. Was auch immer "besser" für Dich heißt. Auch bei Dingen, die vielleicht erst mal erstrebenswert scheinen, z. B. mehr Leichtigkeit und Gelassenheit. Das bedeutet für jede*n etwas anderes. In manchen Phasen braucht es mehr Ruhe und Gelassenheit, in anderen Phasen mehr nach außengehende Energie und Drive.

 

4 Phasen/Zyklen aus der Natur:

1) Saat - Es gibt zu Beginn eine Frage oder einen Impuls, dem Du nachgehen möchtest. Dir fällt etwas auf oder die Dringlichkeit einer Situation erhöht sich und Du wirst sozusagen gezwungen Dich damit auseinander zu setzen. 

2) Wachstum - Du untersuchst Deine Frage bzw. beschäftigst Dich mit Deinem Impuls. Du schaust Dir alles genau an, probierst aus und untersuchst. 

3) Reife - Du erkennst, was Dir die Situation sagen will. Du verstehst Deine Lektion. Die Puzzleteile fallen ineinander und Du hast die Möglichkeit Herausforderungen zu transformieren. 

4) Rückgang - Der Prozess ist abgeschlossen und es schließt sich eine Ruhephase an. „Die Wellen“ haben sich gelegt und es ist Zeit für eine Pause. Es gibt nichts zu tun und nirgendwo „zu graben“. 

 

Es kann auch sein, dass Du zwischen Phasen springst und es nicht chronologisch abläuft. In welcher Phase befindest Du Dich gerade? Tendierst Du dazu bestimmte Phasen zu überspringen? 

 

Reflexion zu Bild 1 "Spektrum": 

  • Auf welchem Spektrum bewegst Du Dich hin und her (z. B. in einem bestimmten Lebensbereich)? Wie benennst Du die Endpole? 
  • Wie sieht denn Deine Mitte aus?  
  • Was ist Dein „Normal“? Tendierst Du zu einem Endpol oder erwartest an einem Endpol zu verweilen? 
  • Wehrst Du Dich - bewusst oder unbewusst - dagegen zum anderen Ende zu schwingen? 

Reflexion zu Bild 2 "Tacho": 

  • Was wäre für Dich eine nachhaltige Geschwindigkeit?
  • Was bedeutet das für Dich genau? 
  • Welche Geschwindigkeit fährst Du wirklich - in den einzelnen Lebensbereichen?

Mit diesen Reflexionsfragen herausfinden: Wie kann ein Leben in Balance für Dich aussehen? Wie kann es für Dich funktionieren? 

 

 

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Gekürzte Zusammenfassung der ersten Episode: 

 

In dieser Serie hörst Du, was ich bisher gelernt habe, obschon es noch einiges zu lernen gibt.

Erwartungsmanagement zu Beginn: Kein Millionär Mindset Kurs oder Anlage-/Investment Tipps 

Dich erwarten solide, unaufgeregte und praktische Geld-Glaubenssatz-Impulse für jedermann/frau. Es geht um Dein Denken, Handeln und Fühlen. Du darfst erkennen, hinterfragen und analysieren. 

 

Es ist wichtig und macht einen Unterschied , welche (Lebens)Erfahrung ein Mensch gemacht hat.

Ich komme aus der Mittelschicht und konnte bspw. auf Klassenfahrt oder als Jugendliche auf eine Freizeit mitfahren. Mittlerweile bin ich mir über meine Privilegien sehr bewusst. 

 

Es ist wichtig, im Hinterkopf zu behalten, welche Erfahrungen jemand gemacht hat.

Trotzdem sind die Inhalte im Podcast für viele Menschen anschlussfähig und anregend.

Außerdem: Wenn früher (zu Hause) Geld da war, heißt das nicht, dass Du automatisch einen „guten Umgang“ mit Geld gelernt hast. Auch wenn Du kaufmännisch oder wirtschaftlich ausgebildet bist, heißt das nicht automatisch, dass Du Deine persönlichen Finanzen gut "handeln" kannst. 

 

Warum über Geld sprechen?

Geld ist ein Lebensbereich von vielen, genauso wie Beruf&Karriere, Gesundheit&Fitness, Freunde/Familie.

 

Was habe ich zu diesem Thema schon gemacht?

Systemisches Mindset Coaching, Bibel Finanzkurs und auch Spirituelle Money Kurse 

 

Geld ist oft ein sehr emotionales Thema!

 

Worum geht es in dieser Serie - ein Überblick:

  • Glaubenssätze/Konditionierungen
  • Eine Bestandsaufnahme/Money Tracking
  • Typische Verhaltensmuster
  • Verknüpfung von Geld und Emotionen 
  • Fülle und Mangel
  • Untergrenzen
  • Geldflüsse 

Was will ich Dir mitgeben? 

1. Erkenne, dass Umgang mit Geld ein Skill ist, den Du lernen kannst und solltest 

2. Erkenne, welche Beziehung Du zu Geld hast

 

In jeder Episode erhältst Du Reflexionsfragen und Aufgaben. Diese kannst Du Dir über das zugehörige Workbook downloaden. 

 

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Gekürzte Zusammenfassung der zweiten Episode:

 

Gib Dir genug Zeit und Raum für die Reflexion und Aufgaben! 

Sehr intensive und tiefgehende Episode bzw. Reflexionen.

Empfehlung mit der 1. Folge zu beginnen 

 

 

1) Glaubenssätze/Konditionierungen

Welche Beziehung zu Geld hast Du?

Hier können neben Glaubenssätzen und Konditionierungen auch (einschneidende) Ereignisse wichtige Hinweise geben, z. B. eine Freundschaft ist über Geld zerbrochen, Du hast schon mal Privatinsolvenz angemeldet, Du hast lange in einer Beziehung gelebt, in der Du von Deiner Partnerin/Deinem Partner abhängig warst, es gab Streit ums Erbe.

Auch: Streit in der Familie um Geld oder ein Elternteil hat viel gearbeitet/musste viel arbeiten und dadurch entstand die Verknüpfung „ich bin alleine, aufgrund des Geldes“, „durch Geld bin ich einsam“ oder es gab immer viel Drama um Steuern bzw. das „böse Finanzamt".

 

 

Emotion Flow als Ergänzung zur Mindset Arbeit

Unbewusste versteckte Emotionen über Körperarbeit loslösen 

Themen loslösen, die ich mit dem Verstand nicht greifen oder erklären kann, die aber trotzdem da sind.

An Themen rankommen, auf die ich mit dem Verstand keinen Zugriff habe 

 

2) Umfassende Bestandsaufnahme 

Bestandsaufnahme: Was kommt rein? Was geht raus? Was ist da?

Monatliche Abbuchungen, etc.? Jährliche Zahlungen?

Überblick verschaffen 

Anschließend, wenn Du etwas verändern möchtest, wo willst Du hin? 

Konkrete Schritte entwicklen, einen Plan entwickeln  

Exkurs: Hour of Power für Aufgaben, auf die ich keine Lust habe 

 

Die folgenden 2 Reflexionsimpulse und Aufgabe sind eng miteinander verknüpft: 

 

3) Money Tracking/Geldflüsse beobachten

Kümmerst Du Dich um Dein Geld? Schaust Du auf Dein Konto? Mit welchem Gefühl? Wie klar und übersichtlich ist Dein Kontensystem? Machst Du Rechnungen gleich auf oder lässt Du sie liegen?

Welchen Umgang pflegst Du mit physischem und virtuellem Geld? Gibt es da Unterschiede?

Welche Verhaltensmuster hast Du im Umgang mit Geld? Welche Gefühle gehen einher damit?

 

4) Was sind Deine typischen Muster (im Umgang mit Geld)?

Ich gehe online shoppen, wenn ich gestritten habe

Ich gehe einkaufen, wenn ich mich belohnen will

Ich kaufe aus Langeweile oder um z.B. Wartezeit zu überbrücken, etc. 

 

> Aufgabe: Verknüpfung Geld und Emotionen 

Beobachte (z. B. 7 Tage) wie Du Dich fühlst, wenn Du Geld ausgibst und Geld einnimmt (auf eine Emotions-Skala von - 10 über 0 bis +10)?

Übergreifend: Physisches Geld, digitales Geld (Paypal, etc.), Überweisungen, etc. 

In welchen Situationen fühle ich wie?

 

Das zugehörige Workbook zur Serie, mit allen Übungen und Aufgaben, kannst Du Dir hier downloaden:  Workbook 

 

 

 

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Gekürzte Zusammenfassung der dritten Episode: 

 

Gib Dir genug Zeit und Raum für die Reflexion und Aufgaben! 

Sehr intensive und tiefgehende Episode bzw. Reflexionen.

 

Empfehlung mit der 1. Folge zu beginnen 

 

 

Themen dieser Folge:

  • Fülle und Mangel
  • Finanzielle Untergrenze
  • Geldflüsse

 

Es geht darum, zu erkennen, welche Beziehung Du zu Geld hast. Was hat Dich geprägt?

Umgang mit Geld ist ein Skill, den Du lernen darfst und solltest. 

 

 

1) Fülle und Mangel 

Anmerkung bei diesen Begriffen: Vorsicht bei „Spiri Bullshit“. Unterscheide was für Dich - mit Deinen Erfahrungen und vor Deinem (Lebens-)Hintergrund- anschlussfähig ist und was nicht. Was sind Punkte, die nicht mit Dir räsonieren und für Dich nicht passen und was sind Punkte, die für Dich wichtig wären, die Du aber - bewusst oder unbewusst - ablehnst?

 

Bezug zu Aufgabe aus 1. Episode: Was ist wenig, ausreichend und viel Geld?

Um zu beurteilen, ob ein Geldbetrag viel oder wenig ist, brauchst Du einen Referenzpunkt. 5.000 € ist das viel oder wenig? Kommt auf den Kontext an. Was will ich damit kaufen? In welchem Rahmen? In Monaco sind 5.000 € wahrscheinlich nicht „so viel“, wie anderswo. 

 

Wann und wie ist Geld - für Dich - wirklich wertvoll? Könnte es sein, dass Geld erst wirklich wertvoll ist, wenn es in meinen Händen ist?

Gedankenexperiment: Wenn Geld existieren würde, es gäbe aber keine Menschen, wäre Geld dann wirklich wertvoll? 

 

Übung: Suche einmal alles zusammen, was Fülle für Dich repräsentiert. Alles. Vom Kleingeld in irgendwelchen Jackentaschen oder Auto, zu alten Sparbüchern, Gutscheinen jeder Art, Rabattcodes - also Geldwerte. Wo steckt virtuell noch Geld (Paypal Konto, etc.)?

Auch: Abos die noch laufen, die Du aber eigentlich nicht mehr nutzt, Versicherungen, die Du bezahlst, aber nicht mehr brauchst; das sind finanzielle Ressourcen, die frei werden können. Passend auch zur Aufgabe „Bestandsaufnahme“ aus der 2. Episode.  

 

2) Untergrenze

Jeder hat eine „Untergrenze“, was nicht in Frage kommt. Auch wenn Du das Gefühl hast, „Boah, also schlimmer als jetzt, geht nicht“, hat jeder Mensch eine Untergrenze. Beispiele: Ich gehe nicht unter 4.000 € Haben. Ich gehe nicht unter 0 €. Ich gehe nur 300 € in den Dispo. Was fühlt sich für Dich nach Mangel an? Auch auf Kaufverhalten achten: Auf Pump bzw. auf Kreditkarte kaufen, jetzt kaufen, später bezahlen, etc. Nutzt Du diese Dinge? 

 

3) Geldflüsse

  • Geld kommt rein (einnehmen)
  • Geld halten (sparen)
  • Geld geht raus (ausgeben) 

Was davon ist schwierig für Dich? Bzw. Was fühlt sich gut und nicht gut an?

Wie fühlt sich 1, 2 und 3 an?

Für viele: Geld kommt rein, klar ist das gut. Manchmal fühlt sich das aber nicht gut an und Mensch will das Geld schnell loswerden. 

Knüpft an die Aufgabe „Verknüpfung Geld und Emotionen“ aus der 2. Episode an.

 

Reflexion: 

Was zeigt sich? Auch auf körperlicher Ebene, wenn Du Fragen hörst/liest.  

  • Was ist Deine größte Angst in Bezug auf Geld? 
  • Was ist Deine größte Hoffnung in Bezug auf Geld?
  • Wie würde sich dein Leben verändern, wenn du mehr Geld hättest?
  • Was würde in Deinem Leben gleich bleiben, wenn Du mehr Geld hättest?
  • Machst Du - bewusst oder unbewusst - jemanden für Deine finanzielle Situation verantwortlich? 
  • Was glaubst Du sagen Deine Finanzen über dich als Person aus?
  • Was hält Dich davon ab, das Geld zu haben, das du gerne haben möchtest? 

Das zugehörige Workbook zur Serie, mit allen Übungen und Aufgaben, kannst Du Dir hier downloaden:  Workbook 

 

 

 

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Gekürzte Zusammenfassung: 

 

Teil 1 - Schattenanteile 

Schattenarbeit beschäftigt sich mit unterdrückten Anteilen und Themen in Menschen. 

Lebenshaltung kultivieren: Das ist ja interessant. Gerade auch - evtl. mit etwas Abstand - zu herausfordernden Themen. 

 

Erkennen von Schattenthemen oft vor dem Hintergrund von Situationen oder Interaktionen, die man blöd findet/fand. Für diese Arbeit ist oft auch ein Gegenüber erforderlich bzw. etwas im Außen. Dafür wird im Coaching wird ein sicherer Raum geschaffen, um diese Dinge zu entdecken bzw. herauszuarbeiten. Die Coach stellt eine Frage bzw. spiegelt mögliche Schattenthemen, die die Klientin ablehnt. Das kann auch mitunter unangenehmen/provokant sein. 

 

 

 

 

Situation aus meinem Coaching - Klientin sagte: „Oh, das kam jetzt so eingebildet rüber. So habe ich das gar nicht gemeint.“ 

Meine Frage: Was wäre denn, wenn Du das genau so gemeint hättest? 

 

Thema: Eingebildet/Arrogant sein 

Wie bewerte ich „eingebildet sein“? Viele bewerten es negativ. Interessant hinzuschauen wie unterschiedlich Menschen Charaktereigenschaften bewerten. 

Wertfreier Raum im Coaching - Blinde Flecken erkennen. 

 

Frage bei Schatten: Warum darf ich nicht so sein? Warum will ich nicht so sein? Warum erlaube ich mir das nicht? 

Wie wurde ich geprägt? Sei so und nicht so. 

Bild: Schattenanteile unterdrücken ist, wie Wasserbälle unter Wasser zu drücken und zu halten. Das erfordert für unsere Psyche sehr viel Energie, bestimmte Anteile nicht „nach oben“ kommen zu lassen. 

Frage: Was hat der unterdrückte Anteil mir mitzuteilen? Warum kommt dieser genau bei Thema X hoch? 

Anregung: Dir das unterdrückte Thema als Person vorstellen und ins Gespräch gehen. 

 

Teil 2 - Future Self 

Future Self - Wer will ich Zukunft sein? Wie will ich sein? Welche Eigenschaften will ich entwickeln? Wie will ich mich verhalten?

Ein lebendiges Bild vom eigenen Future Self entwickeln. 

 

Manchmal provoziert das eigene Future Self, dein heutiges Ich, Dich in diese Richtung zu entwickeln. 

Wenn Du mit Vorbildern arbeitest oder mit Menschen in Berührung kommst, die Dich bewegen, inspirieren, etc., kann es auch sein, dass sie Anteile/Qualitäten haben, die Dich aufregen. Diese Anteile/Qualitäten können z. B. Neid und Eifersucht auslösen oder Dich anderweitig emotional bewegen. Das ist eine spannende Einladung hinzuschauen. In dieser Arbeit (z. B. mit Vorbildern) geht es um Menschen, die für Dich anschlussfähig sind, mit denen Du Werte teilst, etc. Es geht hier nicht darum in allen Menschen diese Dinge sehen zu wollen.  

 

Auf der persönlichen Entwicklungsreise kann es sein, dass das eigene Future Self provoziert, z. B. durch Vorbilder, die einen höheren/„luxuriöseren“ Lebensstil führen. Das kollidiert bspw. mit dem Glaubenssatz: „Ich bin genügsam“. Sehr interessant dabei, dass dieser Glaubenssatz gesellschaftlich häufig als positiv bewertet und für gut befunden wird. 

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Gekürzte Zusammenfassung:

 

Viele Menschen wollen das Thema Emotionen und Gefühle umgehen - bewusst oder unbewusst 

Das tun sie mit verschiedenen Methoden bzw. Verhaltensweisen, u. a. auch über pathologisches Verhalten, Suchterkrankungen, Essstörungen, etc. 

 

"When the heat is on, you learn". Menschen sind oft gewillt sehr lange - Jahre/Jahrzehnte - zu leiden bzw. Emotionen zu unterdrücken, um sich nicht mit ihnen auseinanderzusetzen. So lange bis es oft nicht mehr anders geht, als dass sie sich Hilfe holen. 

 

Der erste Schritt ist die „Bewusstwerdung“ und Selbsterkenntnis. Über Selbsterkenntnis wird letztlich alles andere klar - wer bin ich, was macht mich aus, wie verhalte ich mich, wie entscheide ich, was sind meine Werte, was sind meine Motive, was sind meine Schatten, etc?

 

Welche Verhaltensweisen hast Du Dir angeeignet, um Deine Emotionen zu „managen“?

Wie denkst Du über Emotionen? Unterteilst Du in „gute“ und „schlechte Gefühle“?

 

Wichtige Anmerkung an dieser Stelle: Psychische Erkrankungen bedürfen therapeutischer Begleitung.

Gefühle sind einfach Botschafter. Frage Dich: Wie begegnest Du Emotionen? Es geht darum, die Traurigkeit genauso zu umarmen, wie die Freude.

Emotionen begegnen ist nicht immer leicht. Es wird aber leichter. Emotionen und Gefühle als Weggefährten, die Du immer besser kennenlernst. Versuchen immer kürzer im Widerstand mit emotionalem Erleben zu sein. 

 

„Emotions-Management“ über z. B.

  • Flüchten - sehr viel arbeiten, immer beschäftigt sein, nicht zur Ruhe kommen oder z. B. in Alkohol, Tabletten, etc.
  • Kämpfen - in den Angriff gehen, Streitigkeiten mit anderen Menschen, sich immer wieder in bestimmten Beziehungsformen wiederfinden 
  • Erstarren - gar nichts mehr fühlen, weil die eigenen Gefühle früher nicht geachtet wurden 

Oftmals findet viel Drama hinter verschlossenen Türen statt, wo es niemand vermutet. Nach außen wird ein gesellschaftlich akzeptiertes Leben geführt, aber hinter der Fassade sieht es ganz anders aus. 

 

Innere Kind Arbeit ist vielen ein Begriff. Interessant kann es sein, sich verschiedene Altersstufen anzuschauen, also, die/der „innere Teenager*in“.

Manche gehen als Teenager*in in eine von 2 Richtungen:

  • Zum einen Rebellion, Widerstand, dagegen sein, sich auflehnen oder
  • Zum anderen Angepasstsein, lieb sein, es-recht-machen-wollen. 

Drama ist ein guter Weg unterdrückte Emotionen auszuleben! Lies das nochmal. Es ist eine Möglichkeit den/die innere*n Teenager*in rauslassen.  

 

Interessant ist auch ein Blick ins Human Design - auf die emotionale Definition. Emotionen bzw. emotionale Wellen zeigen sich unterschiedlich -

z. B. hohe Hochs, tiefe Tiefs aus dem individuellen Schaltkreis. Die eigene/n Welle/n aus unterschiedlichen Schaltkreisen beachten. 

  • Hohe Hochs, tiefe Tiefs (individuell)
  • Kleine regelmäßige Auf und Abs (Stamm)
  • Langsamer Anstieg, Entladung, Abfall (kollektiv)

Erkenntnisse dürfen auch einfach nur Erkenntnisse sein. Es muss nicht sofort eine Handlung erfolgen. 

Auch wichtig: Emotionen und Gefühle sind keine Handlungsaufforderungen! Versuche mit Emotionen zu sitzen und wertfrei damit zu sein.

 

Emotionen mit Körper und Geist begegnen. Kognitive Herangehensweise - verstehen, erkennen, analysieren, etc. 

Aber auch über den Körper Emotionen ausdrücken. Musik als Unterstützung, um Emotionen zu bewegen und rauszulassen. Unterschiedliche Playlists anlegen für unterschiedliche Stimmungen. Viele Menschen haben das schon praktiziert - Emotionen über den Körper auszudrücken, z. B. in jungen Erwachsenen Jahren die ganze Nacht im Club zu tanzen und „alles“ rauszulassen. Daran kannst Du anknüpfen. Versuche zu Hause - in sicherer Umgebung - den körperlichen Ausdruck von Emotionen zu üben. Sich auf diese Art und Weise den eigenen Emotionen nähern. Intuitive Bewegung, jenseits der Kommentare des Verstandes. 

 

Identifiziere ggfs. ein „Dauerbrenner-Gefühl“, ein Gefühl bzw. ein Thema, das sich immer wieder zeigt, z. B. Wut oder Scham. 

Empfehlung zu dem Thema, ist die Arbeit von Brené Brown, z. B. ihr aktuelles Buch „Atlas of the Heart“. 

 

Oft wird der Wunsch: „Ich will besser mit Emotionen umgehen können“ geäußert. Was heißt das genau?

Woran merkst Du, dass Du besser mit Deinen Emotionen umgehst? Gib Dich hier nicht direkt mit der ersten Antwort zufrieden. Es geht darum Dich immer besser zu verstehen und emotionale Souveränität entwicklen bzw. einen souveränen Umgang mit Emotionen zu entwickeln. 

Was bedeutet es für Dich emotional souverän sein/handeln?

 

Impuls: Schaue Dir Dein Gene Keys Profil an, insbesondere Dein EQ Placement.

Hier kannst Du Dein Profil erstellen. 

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Gekürzte Zusammenfassung:

 

Bestätigung für was? Bestätigung für Dein Ziel, das Du erreichen willst, die Veränderung, die Du vornehmen möchtest. 

 

Auslöser für diese Episode war die Aussage: "Zeichen setzen, statt auf Zeichen warten".

 

Veränderung kann sich auf viele Bereiche beziehen: Beruf & Karriere, Fitness & Gesundheit, Familie, Partnerschaft, Finanzen, etc. 

 

Frage: Was willst Du eigentlich verändern? Hast Du Klarheit über Deine Veränderung? Wo soll es hingehen? Anschließend Deine Reise antreten. Auf diesen Entschluss Handlungen folgen lassen. Oft fehlt Klarheit und Mensch sucht im Außen nach Bestätigung.

Problem: Unsicherheit im Inneren, wenig Vertrauen in sich und die eigene Intuition.

 

 

Aus dem Yoga: "Die Antworten sind in Dir". Oft kommt dazu der Gedanke: "Aber ich hab doch so viele Fragen!"

Es kann sich Druck und Verwirrung zeigen. Erklärungen sind i d R oft für den Verstand, z. B. Wissen aus dem Human Design. 

Sie lösen aber letztlich ganz oft die zugrundeliegenden Themen nicht auf.

 

Zeichen können empowern und unterstützen. Zeichen können z. B. über astrologische Informationen, Tarotkarten, Pendeln, uvm, erhalten werden. 

Ganz wichtig: Du macht das, was sich für Dich stimmig anfühlt. Es gibt kein "das ist besser, das ist schlechter".

 

Persönliche Erlebnisse: Entscheidungen, Projekte, Ausrichtung in meiner Selbstständigkeit - fragte ich sehr oft nach Zeichen. 

Anschließend jedoch Zeichen zerdacht und auseinander dividiert. Nach Zeichen fragen, brachte keine Erleichterung und Bestätigung.

Interessant: Erst nach Zeichen fragen und sie DANN in Frage stellen! 

Zeichen haben viel mehr Fragen aufgeworfen als Bestätigung gebracht. Das zugrundeliegende Problem wurde nicht adressiert:

Unsicherheit in mir, in meinen Entscheidungen. Mir selbst auf dem Weg vertrauen. Der Weg ergibt sich in dem ich ihn gehe. 

 

Alte Perspektive: Veränderungen sind anstrengend, langwierig und zäh. Auf Basis alter Erfahrungen wurde dieser Schluss gezogen. 

Frage: Kann Veränderung auch schnell passieren? Jederzeit passieren? Wäre das möglich? Ist das vielleicht schon mal in Deinem Leben geschehen?

 

Veränderung kann jederzeit und schnell passieren. Auch ohne, dass Du dafür Zeichen im Außen sehen musst, als Rückbestätigung „es passiert jetzt“.

Die Veränderung, die Du anstrebst, wird sich zeigen, unabhängig davon, ob Du Zeichen dafür siehst.

Frage: Was willst Du verändern? Entschluss fassen, evtl. Schritte benennen und dafür los gehen. Dabei kann der Weg immer wieder angepasst werden! Jedoch den Weg auch eine zeitlang gehen, bevor er angepasst wird. Einer Entwicklung Raum geben.

 

Neue Perspektive: Die Beschäftigung mit und Veränderung Deiner Gedanken, Überzeugungen, Glaubenssätze, etc. zeigt ab Tag 1 ihre Wirkung! Ab Tag 1. 

Alte Perspektive: Du musst erst lange und hart an Deinen Gedanken arbeiten, bevor sich Veränderungen zeigen. Mindset-Arbeit dauert lange. 

Frage: Ist das wirklich so? Kann es schneller passieren, als Du bisher angenommen hast? Sich für diese Möglichkeit öffnen. 

Auf neue Gedanken, Handlungen folgen lassen. Wenn ein Gedanke schwer wiegt, sehr kritisch ist,… frage Dich:

Ist das wirklich wahr? Was wäre ein besserer Gedanke?

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Gekürzte  Zusammenfassung:

 

Anstoß für diese Episode - Eine Coaching Klientin die fragte: "Ist denn die Familie an allem Schuld?"

 

Es gibt viele verschiedene Modelle von „Familie“. In meiner Arbeit ist Familie i.d.R. Mutter, Vater und evtl. Geschwisterkinder. Im Coaching wird ein spezifisches Thema bearbeitet. Oft Familien-Themen oder Situationen, die als überwältigend wahrgenommen werden bzw. belastende Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter nach sich ziehen. 

 

2 Pole (zugespitzt/schwarz-weiß formuliert!):

A) Menschen, die sagen: Ich hatte/habe eine gute Beziehung zu meiner Familie. Meine Kindheit war schön. B) Menschen, die sagen: Es sind viele belastende/einschneidende Dinge passiert. Wir haben nicht so guten Kontakt. Es gibt natürlich ganz viel grau dazwischen.

Egal aus welcher Richtung Menschen kommen, sie werden immer von der Familie geprägt. 

 

Auch wenn der Blick in die Vergangenheit schwer fällt, gibt es ganz oft auch schöne Erinnerungen. Frage Dich: 

  • Wie denkst Du und sprichst Du über Deine Familie?
  • Welches übergeordnete Gefühl hast Du, wenn Du in die Vergangenheit - auf Deine Familie - schaust?
  • Mit welchen Adjektiven beschreibst Du Deine Kindheit? Deine Beziehung zu bestimmten Personen? 
  • Mit welcher Qualität schaust Du zurück?

Für manche Menschen ist Familie ein sehr schmerzhaftes Thema. Hierbei auf eine mitfühlende Art solche Gespräche führen.

Manche Menschen wollen nicht über ihre Familie sprechen.Dass das einfach so sein darf.

Für viele Menschen ist die Frage nach der Familie kein leichtes Smalltalk Thema.

 

Familienthemen zu klären kann bzw. ist sehr oft ein wichtiger Teil der persönlichen Transformation. Your mess is your message. 

Durch diese „Familienarbeit“ ist so viel möglich, wie z. B. Selbstliebe, Vergebung, mit sich im Reinen sein.

Anregung sich mit der eigenen Familie und Prägungen auseinandersetzen, z. B. durch Online Ressourcen, Bücher, Kurse, Coachings, Therapie.

Bekannte Methoden: Internal Family System und Innere-Kind-Arbeit. 

 

3 kraftvolle Coachingfragen -

Nimm Dir genügend Zeit und Raum diesen Fragen nachzugehen.

 

1) Wie war Dein Wesen als Kind? 

- Was liebst Du an anderen Menschen? Was siehst Du in anderen Menschen? Das sind Qualitäten in Dir. Erinnere Dich daran.

2) Wessen Liebe wolltest Du am meisten? Von Deiner Mutter oder Deinem Vater? Ersetze Mutter/Vater gerne durch andere Bezugspersonen; was für Dich stimmig ist.

3) Wer musstest Du dafür sein? 

 

Hole Dir auf jeden Fall psychotherapeutische Hilfe, wenn Themen aus der Vergangenheit (zu) schwer wiegen. 

 

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Gekürzte Zusammenfassung:

 

Aufhänger der Episode: "Mache jeden Tag zu Deinem Schönsten."

 

Menschen in einer (emotionalen) Krise denken oft: "Wenn ich mich nur genug anstrengen/bemühe, dann kann ich mich auch (wieder) gut fühlen."

 

Spannung zwischen dem wie sich jemand in einer Krisen-Situation fühlt und welche

Handlungsaufforderung aus solchen motivierenden Sprüchen abgeleitet wird.

„Den anderen geht es doch auch gut. Warum mir nicht?“

 

Menschen haben oft die Erwartung immer das Positive sehen zu wollen bzw. sich immer „positiv“ fühlen zu wollen. Es gibt jedoch Situationen, die Menschen nachhaltig - auch negativ - beeinflussen. Es kann herausfordernd sein, das erst einmal „da sein“ zu lassen.

 

 

Innerlicher Kampf von "Ich will (diese Situation, das Geschehnis) umdeuten!" Es wird kein Raum gelassen, um zu trauern, wütend zu sein, etc.

 

Oft hören Menschen in solchen Situationen gut gemeinte Ratschläge wie: Kopf hoch! Du brauchst nicht traurig sein. Dadurch fühlen sich viele Menschen  in ihrer aktuellen emotionalen Lage nicht gesehen.

 

Plädoyer: Gefühle zu erkennen und zuzulassen. Alle Gefühle sind berechtigt und wichtig. Es gibt keine „positiven“ und „negativen“ Gefühle.

Jedoch werden die Zustände, die mit bestimmten Gefühlen einhergehen, oft als angenehm oder unangenehm empfunden.

 

Der Anspruch immer glücklich und gut drauf sein zu wollen, schneidet Menschen von einem großen Teil ab, was sie wahrnehmen und lernen dürfen.

Gefühle sind keine Handlungsaufforderung sie „weg zu machen“. Gefühle sind zum fühlen da. Gefühle sind wertvolle Botschaften und Signale.

 

In Kontakt kommen mit den eigenen Gefühlen über Meditation und Yoga. Daneben gibt es natürlich noch andere Wege, wie z. B. journalen, malen, musizieren, tanzen, etc. Emotional Release z. B. über Musik; eine Playlist erstellen, die weinen unterstützt

 

Viele Menschen können gar nicht benennen, was sie eigentlich fühlen. Es geht darum zu lernen Gefühle zu erkennen, zu benennen und da sein zu lassen. Gefühle visualisieren und „einladen“ kann hilfreich sein. Gelassenheit und Leichtigkeit im Leben kreieren über die Auseinandersetzung mit Gefühlen. Finde einen Weg, der FÜR DICH funktioniert.

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Gekürzte Zusammenfassung:

 

Wann beginnst Du etwas zu hinterfragen? Oftmals wenn Du zweifelst. 

Zweifel auf „ungesunde Art“ einsetzen, z. B. gegen Dich selbst.

Immer wieder die Perspektive wechseln. 

 

Auslöser für diese Episode - Klientin, die sagte:

„Ich weiß nicht, ob mir diese Zweifel im Weg stehen werden.“

 

Gedanke: Du entscheidest doch, ob Dir diese Zweifel im Weg stehen werden. 

Frage Dich: Was bedeutet es, dass Du an dieser Stelle zweifelst?

Du hast die Macht Dein Leben zu lenken und zu führen.

Welche Bedeutung gibst Du diesen Zweifeln?

 

Wichtig: Auf die Interpretation der Umstände achten- Wie kannst Du etwas deuten?

Welche Botschaft haben Deine Zweifel? Reinhören. Zwischen den Zeilen lesen. 

 

Als allererstes kommt oft die Interpretation: "Okay, ich soll XY nicht machen/anfangen/weitermachen, etc. Es ist ein nein".

Natürlich können Zweifel ein Zeichen dafür sein, etwas nicht zu tun. Du darfst aber auch in die andere Richtung denken:

Könnte der Zweifel auch auf etwas anderes hindeuten? 

 

Zweifel als Guide nutzen; in Kontakt und Austausch gehen. Was will mir der Zweifel mitteilen und mich aufmerksam machen? Was kann es noch bedeuten? 

 

Blick in die Vergangenheit: 

Wo und wann hattest Du schon einmal Phasen des Zweifelns? Phasen in denen Du Dich anders erlebst oder verhalten hast, anders entschieden hast?

1.) Wie bist Du damals damit umgegangen? 

2.) Was war damals anders? 

 

In herausfordernden Phasen (z. B. bei Fehlern oder Rückschlägen) kann die Beschäftigung/Analyse/Auswertung schwierig sein.

Vielleicht ist es nach einer solchen Phasen eher möglich zu schauen, welche „Früchte“ Du ernten kannst.

 

Was ist aus dieser Phase/Zeit erwachsen? Was ist aus diesen Zweifeln entstanden?

Was wäre wenn diese Fehler Deine größten Ressourcen wären? Was entsteht daraus? 

Was erwartest Du zu finden?

 

Liebevoll auf Dich schauen. Dich nicht klein oder runter machen. Immer wieder üben, anders mit Dir zu sprechen.

 

Weiterer Impuls, frage Dich:

Wozu sage ich evtl. unbewusst „nein“?

Was lehne ich vielleicht unbewusst ab?

Was ist auf der anderen Seite des Zweifelns?

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Gekürzte Zusammenfassung: 

 

Anlass für die Episode war ein Blogartikel (zu den 12 universellen Gesetzen) in dem stand: Vergleiche Deine Probleme mit den Problemen anderer und relativiere sie somit („anderen geht es ja schlechter als mir“).

 

Bei diesem Thema ist die erste Frage: Warum vergleiche ich mich? 

Daran schließt sich die Frage an: Was ist der Nutzen meines Verhaltens? 

Auch wenn das Verhalten paradox erscheint, so versprechen wir uns doch ganz oft einen Nutzen davon. Verhalten ist ja oft über Jahre entstanden und läuft in vielen Situationen automatisch ab.

 

Wenn ich mich vergleiche (z. B. mit Menschen, die ein bestimmtes Leben leben) zeigt mir das auch auf, was für mich möglich ist. Die Frage ist doch: Mit was gehe ich in Resonanz? Jeder Mensch wird von unterschiedlichen Dingen aktiviert und vergleicht sich in unterschiedlicher Art und Weise.

 

Ich fühle mich von bestimmten Menschen angezogen, wenn ich z. B. bestimmten Menschen auf Social Media folge. Was von dieser Person zieht mich denn an? Was davon ist auch für mich bestimmt?

 

Unterschied: Ich will etwas vs. Ich verfolge etwas. Oftmals sind wir gefangen im Kreislauf des Sich-Vergleichens und machen nichts weiter daraus. Wir bleiben beim Vergleich stehen. Wir treffen keine Ableitungen für unser Leben. Was mache ich aus dem Vergleich?

 

Meiner Meinung nach funktioniert es nicht, sich mit anderen (wie im folgenden Bsp.) zu vergleichen und sich dadurch besser fühlen zu wollen - aka, wer hat mehr Sorgen als ich? Die Spirale dreht sich dadurch teilweise immer weiter nach unten. Wem geht es noch schlechter? Wem geht es am schlechtesten? Das ist keine nachhaltige Strategie. Es ist auch auch die Frage: Will ich mich so verhalten und so denken?

 

Außerdem hat jeder Mensch hat eine ganz unterschiedliche Lebensgeschichte, die es zu berücksichtigen gilt. 

Sich selbst als Referenzpunkt nehmen. Welche Entwicklungen habe ich bereits durchlaufen? Dabei jedoch darauf achten, mit welchen eigenen Lebensstationen will ich mein Heute/die jetzige Situation vergleichen? Welchen Referenzpunkt will ich nutzen? Das muss ich Relation zur heutigen Situation stehen. 

 

Welche Stimmen kommen hoch, wenn ich mich mit anderen vergleiche? Was ist die positive Absicht dieser Stimme? 

Wenn Du in den Vergleich gehst, Dich an einen höheren Standard halten, d. h. Abstand davon nehmen, schlecht über andere zu reden.

Gleichzeitig alle Gefühle zulassen, die dabei hochkommen, z. B. Neid, Eifersucht, Wut oder Traurigkeit. 

Immer mehr erkennen, was ist der Kern des Ganzen? Nicht aus dem z. B. Neid heraus handeln, sondern „einfach“ wahrnehmen. Aus diesen Gefühle etwas dienliches für Dich machen und immer mehr versuchen Dich nicht dafür zu verurteilen. 

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Gekürzte Zusammenfassung:

 

Manchmal tätigen wir Aussagen, wie z. B. „Dein Ratschlag hat mir überhaupt nichts gebracht“ oder „Dieses Coaching hat mich nicht weiter gebracht“. Das kann sich dann auch auf Kurse/Seminare („Das hat nichts getaugt“) beziehen. 

 

Erwartungen! Was hast Du Dir erhofft und erwartet? Dir bewusst werden über (unbewusste) Erwartungen. Wie kannst Du Deine Perspektive wechseln? Wenn Du nicht das bekommen hast, was Du erwartet hast, was hast Du denn stattdessen bekommen? Du kannst immer etwas für Dich mitnehmen. 

 

Manchmal haben wir bestimmte Vorstellungen, was für uns der nächste Schritt sein soll/muss. Jedoch kommen diese Annahmen immer aus der eigenen, subjektiven Betrachtung der Situation. 

Die Coach übernimmt nicht Verantwortung für das gewünscht Ergebnis. Diese Verantwortung liegt bei der Klientin. Natürlich übernimmt die Coach Verantwortung an anderer Stelle, z. B. für den Prozess. Die Coach kann (darf) keine Versprechen über Ergebnisse abgeben. 

 

Wichtig (in Coachings, Kursen, etc.): Den eigenen Kopf nicht ausschalten!  Vorsicht bei Verallgemeinerungen; z. B. kann die Arbeit mit Affirmationen für verschiedene Menschen unterschiedlich wirksam sein. Es gibt immer verschiedene Perspektiven. 

 

Sich selbst immer hinterfragen. Verantwortung für das eigene Denken nicht abgeben, z. b. durch „Mein Coach hat das und das gesagt“ und das dann als (absolute) Wahrheit (an)nehmen. Es ist sinnvoll mit verschiedenen Menschen zusammenzuarbeiten, um verschiedene Perspektiven zu erhalten. Doch Vorsicht, das kann auch "Coach-Hopping" sein, weil jemand keine Verantwortung für sich übernehmen will oder eigentlich keine Veränderung möchte. 

 

Opfer-Denken (aus der Transaktionsanalyse): Wenn Du Dir ein bestimmtes Leben kreieren möchtest, darfst Du Verantwortung dafür übernehmen. Es wird niemand kommen und Dich retten. 

 

Weg kommen von: Verantwortung ist eine Bürde. 

Alle Gefühle fühlen und zulassen. Hilflosigkeit, Wut, Scham, etc. Raum geben. Anschließend aktiv wieder einen Weg in die eigene Kraft aufnehmen. 

Das ist nicht immer leicht, aber es wird leichter. Es ist Übungssache Gedanken zu stiften. Achte auf die Geschichten, die Du Dir ständig wieder erzählst. 

Du darfst für Dich herausfinden, was für Dich funktioniert. Es können mehrere Wahrheiten nebeneinander bestehen. Frage: Wann ist es eine Ausrede, wann ist es ein Grund?

 

Körper aktiv in Veränderungsprozesse einbeziehen.Wenn Du z. B. Yoga praktizierst, wie fühlen sich dann bestimmte Haltungen für Dich an (z. B. Krieger*innen Haltung). Was lässt Dich kraftvoll fühlen?

 

Was ist für Dich (D)eine Kriegerin? Wie fühlt sie sich? Was ist ihr Mindset? Wie handelt sie? Was ist ein Weg für Dich, in diesen Zustand zu kommen/daran anzuknüpfen? Du kannst Deinen Weg aktiv gestalten. Du steht für Dich auf. Du bist es Dir wert. 

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Gekürzte Zusammenfassung: 

 

Was verstehest Du unter Selbstführung? Hier in diesem Impuls ist gemeint: Eigene Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen zu lenken und zu beeinflussen (evtl. in Hinblick auf ein gesetztes Ziel). Oft denken wir bei "Führung" an Unternehmen oder Organisationsstrukturen, in denen Menschen Führungsfunktion haben und bspw. Abteilungen oder Teams leiten.

 

Die Frage an dieser Stelle ist: Was verstehst Du unter Führung? Was bedeutet „gute Führung“ für Dich und Dein Leben? Hier kann es hilfreich sein mit Menschen/Vorbildern zu arbeiten, die einen (Selbst-)Führungsstil zeigen, der Dir zusagt. Was sind Eigenschaften und Qualitäten, die Du an anderen schätzt und die Du ebenfalls kultivieren möchtest bzw. die in Dir wachsen sollen?

 

Wozu braucht es Selbstführung? 

Selbstführung kommt oft in herausfordernden (Lebens-)Situationen zum Tragen. Oft zeigen Menschen in herausfordernden Situationen gewisse Muster, z. B. sich selbst leid zu tun, sich als Opfer der Umstände zu sehen oder in den Angriff über zu gehen. Allein dadurch, dass Du Deine Aufmerksamkeit auf dieses Thema lenkst, passiert schon etwas bzw. verändert sich schon etwas. 

 

Be - Do - Have (Sein - Tun - Haben) 

Oft sind Menschen darauf fokussiert, was es zu tun gilt. Das geht häufig in einen gewissen Aktionismus über. Manchmal versuchen Menschen auch zu viel und es „fruchtet“ nicht. Dann ist der Zeitpunkt gekommen innezuhalten. 

Der Prozess der Veränderung beginnt mit dem „Sein“. Wer möchtest Du sein? Wie möchtest Du sein? Ja, darauf hast Du Einfluss. 

Wenn Du beschließt, dass Du Deine Selbstführungskompetenz erhöhen willst, wer bist Du dann? Wie handelt eine solche Person? Hier kann es wieder  hilfreich sein mit Vorbildern zu arbeiten. 

 

Deine Wünsche und Träume 

Wie soll Dein Leben aussehen? Mit all Deinen Wünschen und Träumen, die Du hast. Diese sind nicht aus Zufall bei Dir. Auf Deinem Weg wird es wahr-scheinlich immer wieder Enttäuschungen und Niederlagen geben. Zweifel werden aufkommen. All diese Wünsche, die in Deinem Herzen sind, sind aus gutem Grund genau bei Dir! Erinnere Dich daran. 

Situationen, in denen Du z. B. Neid oder Eifersucht spürst, weil Du bei einer anderen Person etwas siehst, was Du auch gerne hättest, ist genau die Erinnerung an Deinen Herzenstraum. Interessant dabei ist, dass bestimmte Dinge, die Du bei Menschen siehst, etwas in Dir auslösen. Wohingegen andere Dinge, Dich „kalt lassen“ und Dich nicht in dieser Weise berühren. Kannst Du auf diese Weise Deine Wünsche erkennen? Du darfst reframen, was Du wahrnimmst und was Du fühlst, z. B. in Bezug auf Eifersucht. Welche Herzenswünsche räsonieren mit Dir und wie kannst Du Dich dorthin führen?

 

Elemente von Selbstführung 

  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Biografie Arbeit
  • Haltung + Werte
  • Mentale Agilitiät 
  • Energiemanagement
  • Selbstwahrnehmung (Körper, Geist und Seele) 
  • Sinnhaftigkeit 

 

Die Entwicklung, die Du durchläufst, ist nicht nur für Dich, sondern auch für andere. Wenn Du Dich veränderst, nimmt das auch Einfluss auf Dein Umfeld. Wichtig: Das einzige was Du verändern kannst, bist Du selbst. Frage Dich: Was kannst Du verändern? Welchen Beitrag kannst Du leisten? 

Selbstbeobachtung ist ein essentielles Element von Selbstführung.

 

Gedanken - Gefühle -Verhalten

Welche Gedanken hast Du? Welche Gefühle löst das aus? Welches Verhalten zeigst Du daraufhin? Wichtig: Als erstes ist der Gedanke da. 

Der Gedanke löst ein Gefühl aus. Das siehst Du z. B. daran, wenn 2 Menschen in derselben Situation unterschiedlich reagieren. Sie interpretieren die Situation unterschiedlich. 

 

Coachingimpuls durch das Bild eines Automotors, der Wartung und Inspektion benötigt.

  • Was ist die einfachste Maßnahme, die Du für Dich unternehmen kannst, um mehr Selbstführung zu entwicklen? 
  • In welchem Abstand möchtest Du „Deinen Motor“ zur Inspektion bringen? Wann/in welchen Abständen willst Du Deine Entwicklung überprüfen? Regelmäßige Abstände festlegen, um auch Erfolge nicht zu übersehen bzw. bewusst wahrzunehmen.
  • Wer kann Dich auf diesem Weg unterstützen? Auch um motiviert zu bleiben. 

 

Das ist ein Prozess, der Zeit und Raum einnehmen darf. Dein Entschluss darf immer wieder, gerade ggü alten Gewohnheiten, verteidigt werden.

Wenn Du in alte Muster gefallen bist, sei milde mit Dir. Was möchtest Du das nächste Mal anders machen? Immer wieder Schleifen drehen, bis Neues innerlich verankert ist und selbstverständlicher gelebt werden kann. Freue Dich, wer Du sein wirst. 

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Gekürzte Zusammenfassung:

 

Grundlage dieser Episode ist die Frage: Muss ich viel leisten, um dann entspannen zu dürfen?

Viele Menschen verlangen sehr viel von sich, bevor sie sich „etwas gönnen“ oder entspannen. Oftmals bezieht sich das auch auf Dinge, wie z. B. ein komplett freies Wochenende.

 

Über viele Generationen wurde der Antrieb/Anspruch weiter gegeben, erst etwas leisten zu müssen, bevor Mensch sich entspannen darf. Das ist oft in uns verankert, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Hört und sieht man in Sprichwörtern wie: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. etc. 

 

Balance finden zwischen beruflichem Tun und Freizeit/Erholung. Glaubenssätze und Überzeugungen werden in der Regel in Phasen der Erholung und in die Freizeit mitgenommen. Das ist wichtig zu erkennen. Glaubenssätze unterscheiden nicht zwischen beruflichem und privaten Kontext. 

 

Ich muss erst die Wäsche machen, dann…

Ich muss erst die Steuer machen, dann…

Ich muss erst aufräumen, dann…

 

Es geht bei diesem Thema, um ein Gleichgewicht. Menschen geraten oftmals in ein Ungleichgewicht, so dass sie auch in ihrer Freizeit immer am Rennen, Tun und Machen sind. Wenn sie dann entspannen wollen, gelingt es nicht. Das hängt oft damit zusammen, dass Menschen einen Anspruch haben, der nicht zu bewältigen ist. 

 

Sich der eigenen Gedanken bewusst werden! 

 

Überarbeiten/sehr viel arbeiten wird oft sehr positiv bewertet. Überstunden machen, die Mittagspause durcharbeiten, etc. wird oft gelobt. Hierbei geht es um dauerhafte oder länger andauernde Phasen. Sicherlich ist manchmal der Workload höher, als in anderen Phasen. 

Kultur des Hustlens und Höher, schneller, weiter. 

 

Wichtig ist: Wenn sich Erholung nicht mehr einstellen will; was sind meine Motive, so zu handeln? Was sind die Ursachen? Was treibt mich an? Welche Gedanken stehen dahinter? Wie hat sich das entwickelt? Tiefer reinschauen und analysieren, z. B. auch mit einem Coaching.

Warum verhalte ich mich, wie ich mich verhalte? Gibt es vielleicht auch Muster, die immer wieder auftauchen? 

Für sich einen neuen Weg etablieren. Wie will ich arbeiten? Wie will ich mit mir umgehen? 

 

Manchmal ist es so, dass Menschen sich über Dinge, die ihnen leicht fallen gar nicht freuen können, weil sie sich dafür nicht anstrengen mussten. 

Dass Menschen sich selbst sabotieren, in dem sie es sich selbst schwer machen. 

Es zieht sehr viel Energie, dauernd diese Leistungsgedanken immer wieder im Kopf „abzuspielen“. 

 

Jeder Mensch braucht auch etwas anderes, um auszuruhen und zu entspannen. Manchmal geraten Menschen über Empfehlungen (z. B. "Probier doch mal Yoga") unter Druck, wenn es für sie nicht funktioniert, damit zu entspannen. Für jeden Menschen gibt es einen ganz individuellen Weg. 

Was ist Dein Weg Deine Batterie wieder aufzuladen? 

 

Bist Du erst zufrieden, wenn Du etwas geleistet hast? Fällt es Dir schwer Dich anzunehmen, ungeachtet dessen was Du leistest und Dich gut um Dich zu kümmern? Wichtig ist zu erkennen: Du bist immer wertvoll. Du bist nicht wertvoller, wenn Du mehr und/oder länger arbeitest. 

 

Frage: Bekommst Du viel Anerkennung über „viel arbeiten“? Wie kannst Du Dir selbst Anerkennung schenken? Welche Wege gibt es für Dich noch - neben der Arbeit?

 

Der wichtigste Schritt ist es, anzuerkennen, dass es gerade ist, wie es ist. Auch hier ist Vorsicht geboten, schnell eine Lösung finden zu wollen/sich anstrengen zu wollen. Erlaube Dir Hilfe anzunehmen und Dich mit Dir selbst auseinanderzusetzen. Das ist eine sehr wertvolle und nachhaltige Beschäftigung. Wie kann ein neuer Weg für Dich aussehen?

 

Mein Wunsch für Dich: Räume Dir Selbst, Deiner Gesundheit und Deinem Wohlbefinden die höchste Priorität in Deinem Leben ein. 

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Was bedeutet es Grenzen zu setzen?

  • Grenzen setzen bedeutet, anderen Menschen ggü. klar zu kommunizieren, was für Dich geht und was nicht. 
  • In Situationen „Stop“ zu sagen, die für Dich zu weit gehen. 
  • Zu wissen was Du bereit bist für andere zu tun und was nicht. 

Verschiedene Arten von Grenzen:

  • Intellektuelle, Emotionale, Physische, Spirituelle, Soziale

Warum kann es schwierig sein Grenzen zu setzen?

  • Angst vor Ablehnung
  • Angst verurteilt zu werden
  • Angst belächelt zu werden oder
  • als egoistisch wahrgenommen zu werden 

 

Situationen in denen Grenzen überschritten werden, sind z. B. ungefragte Ratschläge und Kommentare zur Lebensgestaltung oder dass im beruflichen Kontext ein immer höheres Arbeitspensum verlangt/erwartet wird. 

 

Veranschaulichende Analogie: Du bist in einem Auto auf Deiner Lebensreise unterwegs und fährst ganz gemütlich Deinen Weg. Ab und zu kommen Menschen in ihren Autos dazu, fahren eine Weile mit Dir, biegen dann vielleicht wieder ab, etc. 

Manchmal kommen aber auch Menschen dazu , die Dich bedrängen. Sie fahren Dich auf, geben Lichthupe oder hupen akustisch. Vielleicht versuchen sie auch Dich vom Weg abzudrängen. 

 

Wie sprichst Du mit Dir?

Gerade in Situationen, wo eine Grenze überschritten wurde. Wo Du z. B. „Ja“ gesagt hat, aber eigentlich „nein“ sagen wolltest. Wo Du etwas zugesagt hast zu tun, was Du eigentlich nicht mehr übernehmen wolltest.

 

Wenn Du dabei sehr hart und kritisch mit Dir sprichst, sage laut „Stop“ zu Dir. Versuche folgende Affirmationen zu nutzen:

  • Ich rede mit mir liebevoll und mit Respekt. 
  • Ich beschränke die Zeit mit Menschen, die mir Energie rauben.
  • Ich erfülle meine Erwartungen und nicht die der anderen.
  • Ich lasse los, was nicht in mein Leben gehört. 
  • Ich bin ehrlich zu mir selbst.
  • Ich frage nach Hilfe, wenn ich sie brauche.
  • Ich bleibe bei mir. 

Erlaube Dir klein anzufangen. Fange in einem sicheren Rahmen an „nein“ zu sagen. Vielleicht mit einer vertrauten Person. 

 

Zusätzlich frage Dich: Wie wurden Deine Grenzen in Kindheit und Jugend geachtet?

Wenn Grenzen in Kindheit und Jugend nicht geachtet wurden, wird es später oft als "normal" angesehen, dass andere Menschen, die eigenen Grenzen nicht achten. 

 

Grenzen setzen ist letztlich ein Übungsprozess. 

Dass Du diesen Impuls liest/hörst/schaust, ist ja schon der erste Schritt etwas für Dich zu verändern.

 

Lerne DEINEN Gefühlen zu vertrauen. Spüre und nimm wahr was Deine Grenzen sind. Oft kommen Kommentare wie: Ach, das war doch nicht so gemeint. Das war doch nur ein Spaß. Nimm das doch nicht so ernst.

Wenn Dir aber Dein Gefühl sagt, das geht zu weit, dann achte dieses Gefühl. Werde Dir immer klarer darüber, was Deine Werte und Bedürfnisse sind. Das ist für jede*n unterschiedlich. Was ist mir privat wichtig? Was ist beruflich für mich wichtig? Was brauchst Du?

 

Übernimm Verantwortung! Es ist an DIR, Deine Grenzen klar zu kommunizieren. Erwarte nicht von anderen, dass sie Deine Gedanken lesen können. 

Eigenverantwortung übernehmen. Erliege nicht der Hoffnung oder habe die Erwartung, dass andere schon Deine Grenzen bemerken werden. 

Das einzige was Du verändern kannst, bist Du selbst. Du kannst Dich in Deinem (beruflichen, privaten) System anders positionieren bzw. verhalten und bewirkst dadurch Veränderung. 

 

Wahrscheinlich findest Du selbst es auch nur fair, wenn andere Menschen Dir sagen, was für sie in Ordnung ist und was nicht. 

Stichwort: Gesunder Egoismus. Es sollte doch Deine höchste Priorität sein, dass Du gut auf Dich acht gibst. Das macht doch niemand anders für Dich.

Dich um Dein persönliches Wohlbefinden zu kümmern, das ist Deine Aufgabe. 

So respektvoll, wie Du mit anderen umgehst, so respektvoll gehst Du auch mit Dir selbst um. 

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Gekürzte Zusammenfassung:

 

Das Leben zu einem gewissen Anteil kontrollieren oder planen zu wollen, ist sicherlich verständlich. Manchmal wird das Thema jedoch übergroß und erdrückend. Dann wollen Menschen bspw. alles im Leben, alle Lebensbereiche kontrollieren, die Zukunft oder auch andere Menschen. Das geht oft damit einher sich Sorgen über die Zukunft zu machen oder sich für andere "mit zu sorgen", etc. 

 

Wunsch nach Planung und Überschaubarkeit ist nachvollziehbar. Hier geht es um einen übersteigerten Kontrollwunsch. Dieser Impuls richtet sich an Menschen, die grundversorgt sind (also Wohnung, Nahrung, sichere Lebensumgebung etc. haben) und trotzdem einen starken Wunsch nach Kontrolle haben bzw. sich Sorgen machen. 

 

 

 

 

Oftmals stehen folgende Glaubenssätze hinter dem Wunsch Kontrolle haben zu wollen:

  • Es könnte etwas schlimmes passieren
  • Ich muss stark sein
  • Ich muss es alleine schaffen
  • Ich muss mich anstrengen
  • Ich muss es gut machen 
  • Ich muss funktionieren 

Ganz oft geht damit das Gefühl, diesen Gedanken ausgeliefert zu sein, einher.

 

Wie zeigt sich Kontrolle-haben-wollen?

Es werden häufig (starre) Strukturen geschaffen und übermäßig analysiert. Darüber soll Sicherheit hergestellt werden und es soll von Sorgen befreien. 

Kontrolle haben wollen hat oft auch mit "kämpfen" zu tun, sich anstrengen, sich zusammenreissen, Aktionismus und hohem Perfektionsanspruch. 

Ganz oft erreichen Menschen mit diesen Mechanismen gerade nicht, was sie sich wünschen. Nämlich Leichtigkeit und Entspannung.

Zusätzlich führen Menschen sehr oft negative Selbstgespräche, wenn etwas nicht nach Plan gelaufen ist. Oder sie verlieren schnell die Fassung.

Ebenfalls tritt sehr häufig Wenn-Dann-Denken auf, z B. "Wenn ich XY erreicht habe, dann werde ich endlich Erleichterung spüren".

 

Das Thema Kontrolle führt nicht selten zu generellen Fragen an das Leben. Wie geht es weiter? Was sind die nächsten Schritte? Wie kann ich es steuern? 

Lass einmal folgende These auf Dich wirken: Auf manche Fragen im Leben gibt es keine Antwort.  Diese These fühlt sich oftmals unbefriedigend an. 

Im ganzen Bewusstwerdungsprozess geht es darum, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wann die Gedanken aus dem Ruder laufen. Wann die Beschäftigung mit einer Frage eine Sackgasse ist. Vielleicht gibt es jetzt keine Antworten. Vielleicht später. 

Die zugrundeliegende Frage ist doch: Haben wir überhaupt Kontrolle über unser Leben?

 

Was steht hinter dem Kontrolle-haben-wollen? Ganz oft steht dahinter eine gewisse Angst bändigen zu wollen, bspw. die Angst vor dem Unbekannten.

Ganz oft ist es eine Herausforderung dem Unbekannten zu vertrauen. Es geht auch darum von gewünschten oder angestrebten Ergebnissen loszulassen.

Welche Erfahrung hast Du damit gemacht, bestimmt Ergebnisse erzielen zu wollen? Einzufordern? Von Dir und von anderen Menschen? 

Wo hast Du viel Energie reingesteckt und was ist letztlich dabei heraus gekommen?

 

2 Buchtipps zum Thema:

Pia Callesen, "Lebe mehr, grüble weniger"

Georg Lolos, "Du bist nicht, was Du denkst"

 

Was kannst Du tun?

Es geht überhaupt erst einmal darum Dir bewusst zu werden, was in Deinem Kopf vor sich geht. Ist Kontrolle haben wollen ein Thema für Dich?

Wenn negative Selbstgespräche Dich bedrücken, darfst Du schauen, wie Du einen positiveren inneren Dialog kultivieren kannst. Wie Du Abstand von innerer Kritik, Verurteilungen und Vergleichen nehmen kannst.

 

Was ist Dein Bedürfnis dahinter? Worum geht es Dir eigentlich? Oft geht es um Angst-Regulation. Was will Du klein halten?

Dieser Prozess darf Zeit, Raum und ggfs. Unterstützung in Anspruch nehmen. Schenke Dir diese Aufmerksamkeit, um mehr Leichtigkeit zu kultivieren und liebevoll mit Dir umzugehen. Es lohnt sich immer Dich mit Dir selbst zu beschäftigen. 

 

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Gekürzte Zusammenfassung: 

 

Das Thema Rhythmus sehen wir sehr schön in der Natur, z. B. durch den Wechsel der Jahreszeiten. Interessant zu beobachten, wie der Mensch sich vielleicht auch von natürlichen Rhythmen entfernt hat. Ein kleines Beispiel hierfür ist Elektrizität, die ermöglicht ungeachtet vom Sonnenlicht wach und aktiv zu sein.

 

Spannend ist auch der Blick zur Chronobiologie, die als Wissenschaftszweig, die zeitliche Organisation von physiologischen Prozessen und wiederholten Verhaltensmustern in Organismen untersucht. Sicherlich ist das Modell von "Lerche" und "Eule" ebenso ein Begriff. 

 

Das eigene Tempo zu finden und leben kann schwierig sein. Bei der Beschäftigung mit diesem Thema kann das Bild eines Baumes unterstützend sein. Der Blick kann auf unterschiedliche Aspekte gerichtet werden: (1) Zu den Wurzeln  - Woher kommt das? Wie ist das entstanden?

(2) Zur Baumkrone  - Woher kommt das Licht? Gibt es Knospen am Baum? Was kannst Du verändern? 

 

Die Erkenntnis darüber, wie Muster entstanden sind, kann zu großer Erleichterung führen und auch die Selbstannahme fördern. Wenn Du zu Deinen Wurzeln blickst, dann ergeben sich Fragen wie: Welches Tempo wurde zu Hause gelebt? Hatten Eltern, Geschwister oder andere Bezugspersonen vielleicht ein anderes Tempo? Vielleicht konnte der eigene Rhythmus oder das eigene Tempo nicht gelebt werden. Oder der eigene Rhythmus wurde nicht gerne gesehen oder kritisiert. Vielleicht gab es Aussagen wie: "Warum bist Du so langsam?" oder "Mach schneller". Vielleicht wolltest Du als Kind einen anderen Rhythmus, als Dein Umfeld leben und es war nur begrenzt möglich.

 

Die Frage, die sich anschließt: Was ist Deins und was ist das der anderen? Inwiefern kannst Du Dich mit Deinen Bedürfnissen abgrenzen? Durch Prägung kann es vorkommen, dass verlernt wurde, was der eigene Rhythmus oder das eigene Tempo ist. 

Das kann Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter haben, z. B. in dem es für Menschen schwierig ist, sich ggü. den (zeitlichen) Erwartungen anderer abzugrenzen. Oder es führt zu einer Art Rebellion (direkt/indirekt). Manchmal zeigt es sich dadurch, dass alles auf den letzten Drücker gemacht wird oder aufgeschoben wird.

 

Wie verhältst Du Dich in der Welt? Hast Du das Gefühl, Du musst etwas anders machen? Fühlst Du Dich vielleicht von Trends wie dem "5 am Club" angesprochen? Suchst Du nach Orientierung im Aussen? Es geht darum, Deine eigene innere Wahrheit zu ergründen und zu leben. 

Inwiefern kannst Du Vorbilder finden, bei und in denen Du Dich gesehen fühlst, so wie Du bist? Wie kannst Du Dir erlauben, Deinen Rhythmus und Dein Tempo zu leben?

 

Eine wichtige Frage ist auch: Was bringt Dich eigentlich aus Deinem Rhythmus? Wann hast Du das Gefühl, Du musst schneller machen? Wann langsamer? 

Wie viel Zeit brauchst Du für Dich? Wie viel Zeit mit anderen Menschen? Wie gehst Du insgesamt mit dem Thema Zeit um?

Über Deine Innenschau erkennst Du Muster, die oftmals über viele Jahre gewachsen sind. Oft braucht es, um diese zu erkennen, ein Gegenüber, das spiegelt und Fragen stellt. Dinge zeigen sich manchmal auf eine Art und Weise, so dass Du gar nicht merkst, dass sie auf das Thema Tempo oder Rhythmus zurück zu führen sind. 

 

Provokativer Coachingimpuls: Wann hast Du begonnen die Latte Deiner Ansprüche und Ziele so hoch zu hängen, so dass Du nicht mehr darüber kommst? Was versprichst Du Dir davon? 

 

Was ist das Nutzen von diesem Verhalten? Wir verhalten uns oft auf eine Art und Weise, weil wir uns einen Nutzen davon versprechen. Auch wenn es für Dich oder andere erst mal widersinnig erscheint. Erkenntnisprozesse können mit Schmerz verbunden sein. Vor allem wenn Du zurück gehest in eine Zeit, in der Du Dich vielleicht falsch gefühlt hast. Wo Du evtl. die Rückmeldung erhalten hast: "Das geht so nicht. Das darfst du so nicht".

 

Provokativer Coachingimpuls: Wenn Du das Gefühl hast, dass eine Situation besonders anstrengend ist; welchen Dünger führst Du zu? Wie erhältst Du die Situation aufrecht? Wichtig: Es geht nicht um Schuldzuweisung à la „Du bist selbst Schuld“ oder „Du machst das ja selber“. Diese Provokation soll ermöglichen in die Tiefe Deiner Muster und Überzeugungen einzutauchen.

Um wieder zur Baum Metapher zurück zu kommen: Woher kommt das? Wie ist das entstanden? Was hast Du über die Zeit gelernt, um Dein eigenes Selbstbild aufrecht zu erhalten? Auch, um wichtigen Personen in Deinem Leben gefallen zu wollen. 

 

Zum Abschluss: Gib auf Dich acht. Es ist wichtig, in Dich hinein zu spüren und Dein eigenes Tempo (wieder) zu entdecken. Wer bist Du, wenn Du Deinen eigenen Rhythmus lebst? Wie kannst Du das machen, in der Situation, in der Du gerade bist? Welche Möglichkeiten und Türen gibt es für Dich? Lass Dich weniger von Gedanken, wie „Das geht nicht, weil…“ abschrecken. Was darf sich verändern, damit es leichter wird? Mach Dich zur Priorität in Deinem Leben. Du darfst so leben! 


Bildnachweise: Unsplash, Marissa Price, Toa Heftiba, Vanessa Giaconi , Tabitha Turner, Jeshoots.com , Miguel Bruna, Saksham Gangwar, Alexandra I., Antonio Visalli , Helena Lopes, Jon Tyson, Ospan Ali , Lukas Blazek, Meredith Hunter, Max Saeling